Escape
from the reality - die Geschichte eines Träumers
03.05.1997
Liebes
Tagebuch sag mir,
kennst
du das, wenn du dich fühlst als würde dein ganzes Leben an dir
vorbeiziehen?
Wenn
du das Gefühl hast auf irgendetwas zu warten, aber du doch nicht
weißt worauf?
Das
Gefühl in einer anderen Dimension gefangen zu sein?
Gefangen
genommen von deinen Träumen?
Wenn
du die Realität aus den Augen verlierst und dich in deine eigene
Welt hineinsteigerst?
Die
Antwort ist leicht, fast schon zu simpel
,
natürlich verspürst du all dieses nicht.
Du
bist lediglich ein Buch geschaffen um meine Gedanken zu bewahren.
Du
fürchtest weder die Realität noch willst du ihr entfliehen,
doch
las dir einst gesagt sein,
die
Wirklichkeit ist hart – gnadenlos.
Niemand
hat jemals behauptet, dass es leicht sei zu leben und doch hielt ich
immer an diesem Gedanken fest.
Zu
leben hat viele Bedeutungen, doch hat es auch einen Sinn?
Als
ich klein war, dachte ich immer das der Sinn des Leben wäre es zu
genießen,
aber
dies entspricht nicht der Realität.
Wofür
leben jene, die jeden Tag das Ende ihres Leben fürchten müssen?Jene
die verurteilt und abgeschoben wurden?
Ich
bezweifle stark das sie die Qual des Lebens genießen.
Hast
du schon einmal von Suizid gehört mein liebes Tagebuch?
Es
heißt es wäre der letzte Ausweg der einem Menschen blieb um den
grausamen Qualen der Realität zu entkommen - ein Zeichen von
Schwäche.
Ich,
jedoch, bin nicht schwach!
Ich
entfliehe der Realität, wie jene es tun.
Jedoch
verspüre in nicht den Drang danach den letzten Ausweg zu nehmen.
Ich
fliehe lediglich in die Welt meiner Gedanken und Träume,
doch
sag mir liebes Tagebuch was ist wenn ich die Realität aus den Augen
verliere und in jener Welt versinke?
-
Zhara

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