Einer
Opfer meiner Emotion
Vom
Stress geschwächt, von der Angst bezwungen – voll Trauer und Leid.
Sag
mir bin ich dem Tod geweiht?
Am
Rande der Gesellschaft und doch mittendrin – unauffällig und doch
unübersehbar.
Kennt
ihr diese Menschen?
Jene
die ein Teil der Gesellschaft darstellen ohne es wirklich zu sein?
Gemeint
sind nicht diejenigen, die sich nicht fügen und deshalb alleine
bleiben.
Diejenigen
die anders,besonders sein wollen.
Nein.
Gemeint
sind jene, die sich lieber in ihrer eigen Welt verschanzen – sicher
und geborgen, von all dem Unheil der Welt geschützt.
Jene
die ihre Ruhe wollen und nicht um Aufmerksamkeit streben.
Jene
die sich ihrer Umgebung anpassen um Unsichtbar zu scheinen.
Ein
Sanfter Lufthauch schüttelte die Äste der Bäume, wehte ihre bunt
verfärbten Blätter davon und ließ sie wie alte Bekannte wirken,
die dem Winter entgegen winken.
Wie
eine Decke legten sich die Blätter sanft auf die Blumen und
verdeutlichten ihnen, dass der Herbst voranschreitet – bald wird er
vergangen sein.
Durch
dieses Paradies von Farben schritt sie behutsam vor, man könnte
denken, dass sie in der Annahme war, dieses Paradies mit jedem
falschen Schritt zum Einsturz bringen zu können.
Zu
erkennen das die Bäume lediglich kahl – ja halb tot aussahen –
und die Blätter die Blumen lediglich unter sich begruben und
erstickten.
Doch
dies wollte sie nicht, sie wollte den Schein wahren und so schritt
sie behutsam vor.
Vor
in Richtung Schulhaus.
Dort
würde alles wie immer sein.
Sie
würde den Unterricht folgen, hin und wieder etwas notieren und ihre
Pausen in der Bücherei verbringen.
Geborgen
von den Büchern – Wissen Jahrhunderte.
Hätte
sie dies unversehrt überstanden würde sie wieder nach Hause eilen,
ihren Pflichten nachgehen und schließlich am Ende des Tages ganz in
ihrer eigenen Welt versinken.
Vielleicht
würde sie ein Buch lesen, vielleicht sich einfach nur hinlegen und
Träumen, so wie sie es liebte.
Zu
später Stund' schließlich würde sie schlafen gehen um am nächsten
Tag den selben Ablauf zu wiederholen.
Tag
für Tag, Jahr für Jahr – bis ihr Ende naht.
Doch
so kam es nicht.

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