Montag, 24. November 2014

Das erste Kapitel? Naja, nicht so richtig - mehr eine Art Vorgeschichte.


Einer Opfer meiner Emotion

Vom Stress geschwächt, von der Angst bezwungen – voll Trauer und Leid.
Sag mir bin ich dem Tod geweiht?


Am Rande der Gesellschaft und doch mittendrin – unauffällig und doch unübersehbar.
Kennt ihr diese Menschen?

Jene die ein Teil der Gesellschaft darstellen ohne es wirklich zu sein?

Gemeint sind nicht diejenigen, die sich nicht fügen und deshalb alleine bleiben.
Diejenigen die anders,besonders sein wollen.
Nein.
Gemeint sind jene, die sich lieber in ihrer eigen Welt verschanzen – sicher und geborgen, von all dem Unheil der Welt geschützt.

Jene die ihre Ruhe wollen und nicht um Aufmerksamkeit streben.
Jene die sich ihrer Umgebung anpassen um Unsichtbar zu scheinen.

Ein Sanfter Lufthauch schüttelte die Äste der Bäume, wehte ihre bunt verfärbten Blätter davon und ließ sie wie alte Bekannte wirken, die dem Winter entgegen winken.
Wie eine Decke legten sich die Blätter sanft auf die Blumen und verdeutlichten ihnen, dass der Herbst voranschreitet – bald wird er vergangen sein.
Durch dieses Paradies von Farben schritt sie behutsam vor, man könnte denken, dass sie in der Annahme war, dieses Paradies mit jedem falschen Schritt zum Einsturz bringen zu können.
Zu erkennen das die Bäume lediglich kahl – ja halb tot aussahen – und die Blätter die Blumen lediglich unter sich begruben und erstickten.
Doch dies wollte sie nicht, sie wollte den Schein wahren und so schritt sie behutsam vor.
Vor in Richtung Schulhaus.
Dort würde alles wie immer sein.
Sie würde den Unterricht folgen, hin und wieder etwas notieren und ihre Pausen in der Bücherei verbringen.
Geborgen von den Büchern – Wissen Jahrhunderte.
Hätte sie dies unversehrt überstanden würde sie wieder nach Hause eilen, ihren Pflichten nachgehen und schließlich am Ende des Tages ganz in ihrer eigenen Welt versinken.
Vielleicht würde sie ein Buch lesen, vielleicht sich einfach nur hinlegen und Träumen, so wie sie es liebte.
Zu später Stund' schließlich würde sie schlafen gehen um am nächsten Tag den selben Ablauf zu wiederholen.
Tag für Tag, Jahr für Jahr – bis ihr Ende naht.

Doch so kam es nicht.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen